CeBIT-Blog: Der Arbeitsplatz ist überall?

Lesenswerte Zusammenfassung der CeBIT Blogparade zum Thema „Home Office„, an der ich mich mit diesem Artikel auch beteiligt hatte.

Die einen lieben das Home Office, die anderen arbeiten einfach überall (mobil) und wieder andere mögen lieber zusammen mit Kollegen im Büro sitzen. Wenn sich ein Ergebnis formulieren lässt, dann wohl:

Unternehmen sind gut beraten, wenn sie ihre Kultur so weit öffnen, dass sie alle Arbeitstypen integrieren, den Büro-Arbeiter, den Home-Office-Menschen und den Mobile-Worker. Nur so bekommen die Unternehmen die besten Köpfe und behalten sie auch langfristig, weil sie zufrieden sind.

Einigkeit besteht also darin, dass flexiblere Arbeitskonzepte notwendig sind. Das stellt Anforderungen an viele Unternehmensbereiche, denn nicht nur die IT ist gefordert, diese Flexibilität auch technisch zu unterstützen, sondern Personal und Betriebsrat oder auch die Unternehmensführung müssen den Rahmen schaffen.

-> Auswertung Blogparade

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2 Comments

  1. Jörg Allmann
    14. März 2014

    Was mir ein bisschen fehlt bei diesen Plädoyers für die Freizügigkeit der temporären Arbeitsplatzwahl sind Überlegungen zur Arbeitseffizienz und der Wertigkeit der Arbeitsergebnisse. Sowohl die Effizienz als auch die Ergebnisse können durch unterschiedliche Faktoren leicht eingeschränkt sein. Der freischaffende Künstler ist natürlich selbst für sein Tun verantwortlich. Der „normale“ Arbeitnehmer schafft das nicht immer. Dem Einen streicht am Home-Office-Arbeitsplatz ständig der um Ausgang bettelnde Hund um die Beine, dem Anderen setzt sich die Katze auf die Tastatur. Das Arbeiten in Zug und Flugzeug endet auch nicht immer erfolgreich. Wenn man mal positiv denkend davon ausgeht, das der Mitarbeiter im Prinzip sein Bestes geben will, dann benötigt er zumindest methodische Unterstützung, wie er verhindert, dass er sich nicht in dieser Freizügigkeit verliert. Vielleicht ist das auch Inhalt der oben angesprochenen Arbeitskonzepte.

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  2. Auch an bunten Stühlen wird gesägt « KLUGE.DE
    8. April 2014

    […] unterwegs sind und nicht in der Hierarchie, suchen sich ihr kreatives Umfeld nach Bedarf. Im Home Office, im Co-Working Space, im Café oder im Zug. Das alles funktioniert heute problemlos – solange […]

    Reply

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