#WOLCON18: Bosch und Daimler leben den Kulturwandel in der vernetzten Arbeitswelt

When two tribes…  meet at #WOLCON18 – kaum zu glauben, was aus einer Graswurzel-Initiative vor einigen Jahren, angestoßen von Katharina Krentz bei Bosch und Lukas Fütterer bei Daimler, geworden ist. Working Out Loud, Lernprogramm für Vernetzungskompetenz und Kulturkatalysator für offene, transparente, vertrauensvolle Zusammenarbeiit hat erst vor wenigen Jahren einen methodischen Rahmen durch John Stepper erhalten – und gerade in Deutschland trifft dieses Programm offensichtlich die Bedürfnisse der Mitarbeiter in Unternehmen. Bewußt muss man sagen „die Bedürfnisse der Mitarbeiter“, denn bei den Unternehmen gab es zu Beginn kaum einen erkannten Bedarf. 

Nun hat das Thema, das vorher als reine Graswurzel-Bewegung begann, „Management-Attention“ – und man mag es kaum glauben, wenn der HR Chef von Bosch, Christioph Kübel, mit dem Betriebsratsvorsitzenden von Daimler in trauter Einigkeit vor hunderten von Mitarbeitern steht und einhellig feststellt: WOL ist gut für Mitarbeiter und für unsere Organisation. Und seien wir ehrlich: Kaum eine Maßnahme aus dem Change-Werkzeugkasten kann für sich in Anspruch nehmen, beide Seiten gleichermaßen zu begeistern.

Dass das Kluge Team Teil dieses für unseren „tribe“ schon historischen Tages sein durfte, ist eine besondere Ehre. Nicht nur, dass wir das Thema Working Out Loud mit Leidenschaft vorantreiben, sondern auch weil wir fest davon überzeugt sind, dass in der Transformation der Unternehmen der entscheidende Faktor die Vernetzungsmöglichkeiten und die Vernetzungskompetenz der Mitarbeiter ist – innerhalb des Unternehmen um Silos zu überwinden und vor allem auch über den eigenen Horizont der Unternehmensgrenzen hinweg als Teil einer immer enger vernetzten, komplexen Umwelt.

Das es auf diesem Weg noch jede Menge Widerstände und Hindernisse zu überwinden gilt, zeigte unsere Session auf der WOLCON18: „Time Consuming“, „no need for social“, „its just cat content, selfies and foodporn“ als gängige Argumente, um sich mit neuen Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit nicht zu beschäftigen, treffen auf verständliche Befürchtungen um Privatsphäre, Datenschutz und Sicherheit. Dass häufig dahinter oft nur die eigenen Ängste, Unsicherheiten im Umgang mit neuen Technologien oder Furcht vor Verletzbarkeit stehen, die Frage nach dem „Wozu“ nicht beantwortet wird in der Organisation, zeigten die Diskussionen. Wie macht man aber das „Wozu“ erfahrbar? Kann man Twitter erklären, Linkedin in einem „Onepager“ verordnen? Working Out Loud hat sich als effektive Methode herausgestellt, Vernetzungskompetenz zu vermitteln, den Mehrwert des Teilens von Wissen erfahrbar zu machen und für den einzelnen die Frage nach dem „Wozu“ zu beantworten.

Von diesem Erfolg kündet nicht nur die überwältigende #WOLCON18, sondern zahlreiche weitere Initiativen wie die unternehmensübergreifende WOL Community of Practice, die im November in Berlin zusammenkommt, so wie viele andere engagierte Gruppen, die sich virtuell auf Plattformen wie Facebook oder Yammer organisieren.

-> DigitalLife Blog von Daimler

Einige ausgewählte Eindrücke von unserer Session hier im Wakelet:

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